Erwachsene

BILD.SPRACHE.BILD

Für alle, die ihre künstlerische Arbeit voranbringen wollen und dazu Anregung und Austausch suchen.
Hermanus Westendorp ist davon überzeugt, dass Wirklichkeit eine Geschichte ist die man sich selbst erzählt und dass Kunst für dieses Erzählen das geeignete Medium ist.
Der Halbjahresworkshop bietet den Teilnehmer/innen ein Forum, die eigene künstlerische Arbeit zu zeigen und zu besprechen. Die künstlerischen Medien, etwa Malerei, Grafik, Fotografie, Film oder Text werden frei gewählt. Beispiele aus der aktuellen Kunst begleiten die Besprechungen. Praktisches Arbeiten zwischen den Terminen und aktive Teilnahme an den Gesprächen im Plenum wird vorausgesetzt.

Termine: 16.10. + 6.11. + 20.11. + 4.12. + 18.12.+ 8.01. + 22.01. + 5.02. + 19.02. + 5.03.

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Beitel Sonnenschein – Holzbildhauerei

Im Workshop der Sommerakademie Bremen kann in Zusammenarbeit mit Markus Keuler die eigene Vorstellungen einer Holzskulptur entwickelt und umgesetzt werden – ob figürlich oder abstrakt. Es steht eine Auswahl an Holzstämmen (verschiedene Größen und Holzarten) und Arbeitsmaterialien zur Verfügung, professionelles Werkzeug gibt es vor Ort. Keuler unterstützt den individuellen Entstehungsprozess von der Ideenfindung, der Skizze und dem Umsetzen der Holzskulptur in Einzel- und Gruppengesprächen. Es stehen zwei intensive Arbeitswochen zur Verfügung, um den individuellen Weg zwischen Improvisation und Planung zu finden und die plastische und räumliche Vorstellungskraft an der Wirklichkeit des Holzes zu messen. Kunstneulinge sowie Fortgeschrittene sind herzlich willkommen.

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Dieses obskure Objekt der Begierde – Objekt / Plastik / Installation

Ein Filmtitel liefert den Ausgangspunkt des Workshops: die Begeisterung für Dinge, deren Funktion, Aussehen oder Konstellation erst einmal Rätsel aufwirft. Der Workshop rückt Objekte, Plastiken und Installationen in den Fokus der kunstpraktischen Arbeit. Die TeilnehmerInnen setzen individuelle Themen und Ideen als solche um – von der Inszenierung einzelner Objekte zu einem künstlerischen Ganzen bis zu raumgreifenden Installationen. Fundstücke, Lieblingsfarben, Botanisches, Hassobjekte oder Technisches finden Verwendung. Auch Kombinationen mit Klang, Licht oder Bewegung können konzipiert werden. Es wird vor keinem Arbeitsrohstoff halt gemacht, um die Ideen zu realisieren: Materialien aus dem Alltag, Werkstoffe vom Baumarkt, Haushaltsprodukte und Recyclingmaterialien werden durch künstlerisches Upcycling in einen neuen Kontext überführt. Besprechungen in der Gruppe und individuelle Korrektur unterstützen die künstlerische Präzisierung und Verdichtung jedes einzelnen Ansatzes. Ideengebende Übungen erleichtern den Einstieg und Beispiele aus der Kunst verorten die eigene praktische Arbeit spielerisch in einen fachlichen Kontext.

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Akademisches Zeichnen

Zeichnen ist eine große Kunst – wir nähern uns in kleinen Schritten. Im Workshop werden die zeichnerischen Grundlagen über das (kleine) 1×1 der Künstleranatomie vermittelt mit Fokus auf den Kopf und das Portraitzeichnen. Gezeichnet wird nach Modell. Vermeintliche akademische Perfektion ist zweitrangig. Im Vordergrund stehen Sehen und Verstehen von Proportion, Anatomie und Perspektive durch Übungen mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen und Materialien. Begleitet werden die praktischen Anteile durch Beispiele aus der Kunstgeschichte. Claus Haensel unterstützt jede/n TeilnehmerIn individuell und gibt auf Wunsch Korrektur. Die Zwischenergebnisse werden in anregender aber entspannter Atmosphäre in der Gruppe besprochen.

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Luftschubsen – Stimme, Klang, Geräusch

Wort, Klang und Stimme verbinden uns mit der Welt und ermöglichen uns Zugänge zu unserer Kreativität. Unter der Anleitung von Gabriele Hasler erforschen die Teilnehmenden fünf Tage lang das Themenfeld Raum, Klang und Resonanz. Diverse (Zufalls-) Klangerzeuger werden untersucht und in unterschiedlichen Räumen der Gleishallen am Güterbahnhof belauscht. Die Klangvielfalt der eigenen Stimme wird spielerisch ausgelotet und erweitert: aus Worten entstehen Rhythmen und Melodien. Gemeinsam mit anderen wird der eigene Stimme beim vokalen Netzwerken freien Lauf lassen – hören und gehört werden stehen im Fokus. Praxismethoden wie Voicepainting, Klangexperimente, Circlesongs, freies Tönen, Lautpoesie oder Soundwalks ermöglichen vielfältige Zugangswege auch für Ungeübte. Gearbeitet wird in der Gruppe, in Kleingruppen und einzeln. Es entstehen gesungene Gespinste, gestimmelte Hörichte, gesummte Stille und mehr.

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Heartbreack Hotel – Künstlerischer Praxisworkshop

Well, since my baby left me,
I found a new place to dwell,
It’s down at the end of lonely street,
at Heartbreak Hotel.

Ein achttaktiger Blues, aufgenommen am 27. Januar 1956 von Elvis Presley und Anfang einer Epoche. Das Lied enthält alle Ingredienzen jener zeitlosen Geschichte, die sowohl in Groschenromanen, nobelpreisgekrönter Literatur, im Holywood-Melodram als auch im anspruchsvollen Autorenfilm immer wieder neu erzählt wird. Es ist die Geschichte vom Heartbreak Hotel. Dem Hotel der gebrochenen Herzen am Ende der Straße – always crowded – immer überfüllt. Obwohl es dieses Hotel in Wirklichkeit nie gegeben hat, besteht es bis heute weiter als fiktiver Ort der Begegnung, wo Erzählungen vom Kommen und Gehen, Begegnen und Verlassen ausgetauscht werden.

Im Workshop bildet dieses imaginäre Heartbreak Hotel den Rahmen, in dem die TeilnehmerInnen ihre persönlichen Beobachtungen und Ideen über den Lauf der Dinge mit eigenen künstlerischen Formulierungen entwickeln. Menschen, Objekte und Situationen, Geschichten oder Reportagen – für all dies ist das Heartbreak Hotel Startpunkt der individuellen praktischen Arbeit. Das Sentimentale ist dabei genauso möglich wie das Ernste, Skurrile, Nachdenkliche oder Beiläufige. Die künstlerischen Medien und Ausdrucksformen können frei gewählt werden, z.B. Zeichnung, Malerei, Fotografie, Video, Text und deren Kombinationen.

Die Entwicklung der jeweiligen Ansätze, Konzepte und Ergebnisse werden individuell begleitet und in der Gruppe besprochen. Dabei werden sowohl die Arbeiten, als auch die für ihre Entstehung relevanten Kontexte und Verfahren thematisiert. Was wollte ich machen? Wie ist es geworden? Welche Bezüge gibt es? Welche Variationen sind möglich? Kurzseminare, Filme und Beispiele aus der Gegenwartskunst begleiten die Projektarbeit.

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Kraftwerk Stein – Steinbildhauerei

Sich auf das Material Stein und dessen künstlerische Bearbeitung produktiv einzulassen stellt eine lohnenswerte Herausforderung dar. Bis zur fertigen Skulptur ist es eine Erfahrung der Entschleunigung, Materialität und Konzentration. Das Thema der Steinbearbeitung bzw. die Form wird selbst gewählt. Lockere Skizzen und Tonmodelle helfen bei der Formfindung und führen zu einem inhaltlichen Einstieg in die erste Phase der Steinbearbeitung. Bestandteile des Workshops sind die Einführung in die richtige Handhabung der Werkzeuge (Fäustel und Meißel), Unterstützung der individuellen Ansätze in Einzel- und Gruppengesprächen und der Austausch zum Thema Steinskulptur in Bezug auf die aktuelle Kunst. Maschinen (Flex u.ä.) kommen nicht zum Einsatz.

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Art Journal – Vom Skizzenblock zum Kunsttagebuch

Skizzenbücher halten Kleinigkeiten fest an denen das Auge sonst vorbeiwandert: Blicke, Gesten, Licht und Schatten, unbeachtete Szenerien – lebendig skizziert statt detailiert ausgearbeitet. Aber auch Phantasien, Träume und Erdachtes sind in der Intimität des Buches gut verwahrt. Die TeilnehmerInnen binden eigene Skizzenhefte aus verschiedenen Materialien, von hochwertigem Papier bis zu Alltagsmaterial – je nach Intention oder Intuition. Das Buch füllt sich mit Geschriebenem, Gezeichnetem, Genähtem, Persönlichem und Gefundenem.

Als Gruppe erforschen wir mit Stift und Pinsel ausgesuchte Orte Bremens, wie z.B. Marktplatz, Bahnhof oder Bürgerpark, um zu skizzieren, zu sammeln und inspiriert zu werden. Heimgekehrt in das Güterbahnhof-Atelier werden die gewonnenen Eindrücke weiter be- und verarbeitet. So entstehen individuelle Art Journals und Kunsttagebücher. Anleitungen und Übungen zu Techniken, künstlerischen Konzepten, Motivwahl usw. werden individuell vermittelt und regen die eigene Arbeit an. Besprechungen in der Gruppe und Beispiele aus der Kunst erweitern den Workshop.

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Vieques – Malerei

Im Workshop wird die malerische Kombination von Abstraktem und Figurativem ausgelotet. Farbe, Licht und Schatten werden mit Techniken der Acryl- und Ölmalerei erforscht. Die genauen Beobachtungen von Gegenständen, Landschaften oder Menschen werden in experimentelle malerische Studien eingebunden, die jeweils zur eigenen Bildsprache führen, um individuelle bildnerische Ideen und Visionen umzusetzen. AnfängerInnen und Fortgeschrittene sind willkommen.

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Das ist wirklich meine Wahrheit – Fotografie

Der Fotografieworkshop startet mit fotografischer Praxis zu Ideenfindung, Technik und unterschiedlichen Genres und zielt im Anschluss auf die Entwicklung individueller “fotografischer Wahrheiten”.

Thematischer Ausgangspunkt ist das Wort des Jahres 2016, das durch Zeitgeschehen, Medien und Politik geistert: postfaktisch – also die gefühlte Wahrheit. Im postfaktischen Zeitalter wiegen gefühlte Wahrheiten und spekulative Zusammenhänge schwerer als belastbare Fakten. Das Verhältnis von Fotografie und Wahrheit ist schon lange (immer?) ein ambivalentes, die Diskussion über dieses Verhältnis so alt wie die Fotografie. Was bedeutet nun die jüngste Verschiebung der Gewichtung von Glauben und Wissen für die Fotografie? Welche Rolle spielen dabei die sog. sozialen Medien? Und wie bekommen Fotos überhaupt Gefühle?

Fotografische Fingerübungen als Start in den Workshop fokussieren den fotografischen Blick, den Umgang mit der Technik sowie individuelle Fragen. Touchiert werden Genres wie Portrait-, Studio- oder Sachfotografie. Komplexer werdende Tagesaufgaben bilden den gesamten Arbeitsprozess von Bildidee, Planung, Umsetzung, Bildauswahl, Bildbearbeitung und Ausgabe ab. Neben der vom Künstler betreuten Einzelarbeit ist die gemeinsame Besprechung der Bildfindungen elementarer Bestandteil des Workshops.

In der zweiten Workshopwoche dreht sich alles um die eigene künstlerische Arbeit. In einem Rhythmus aus Impulsvorträgen, freier Arbeitszeit und gemeinsamen Besprechungen entwickelt jede/r Teilnehmer/in eine eigene fotografische Wahrheit. Diese kann sich auf die postfaktische Diskussion in politischer, gesellschaftlicher, künstlerischer oder technologischer Dimension beziehen – oder aber bestehende Arbeitsansätze fortführen.

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Ein Strich, ein Hauch und zehntausend Dinge – Chinesische Tuschemalerei

In diesem Workshop werden die traditionellen Techniken und Motive der chinesischen Tuschemalerei vorgestellt. In der Einführung geht es um die vier Schätze dieser Technik: Pinsel, Tusche, Papier und Tuschstein. Praktische Experimente lassen die künstlerischen Möglichkeiten und die daraus resultierenden vielseitigen Effekte erfahrbar werden. Nach dem Kennenlernen der Grundlagen entstehen abwechslungsreiche Motive: Pflanzen, Tiere, Menschen und selbst Gegenstände werden auf dem Papier lebendig.

Was kann ein Pinsel alles ausdrücken? Wie kann man sich selbst durch den Pinselstrich kennenlernen? Chinesische Tuschemalerei ist nicht nur eine bestimmte Maltechnik. Vielmehr geht es auch um die Schulung des Geistes und der unmittelbaren Wahrnehmung. Im Unterschied zur westlichen Bildtradition gehören oft Schrift und Stempel zur Bildkomposition dazu. Unter individueller Anleitung können durch Kombination von Wort und Bild visuelle Gedichte entstehen. Gearbeitet wird mit traditionellen Werkzeugen und Materialien (Chinesische Pinsel, Tinte, Seidenpapier usw.), die vom Künstler für den Workshop zusammengestellt werden.

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Hoch die Tassen! Keramikwerkstatt

Im Familien-Team werden tolle Keramiken selbst gestaltet: vom Namensschild für eure Haustür, Schalen für das Sonntagsfrühstück bis zum kleinen Teeservice als Geschenk für eure Lieben. Es wird freihand gearbeitet (keine vorgefertigten Modelle, keine Drehscheibe). Die Vermittlung der Aufbautechnik und gestalterischer Feinheiten ist genauso wichtig wie die entspannte Stimmung und der Spaß am Gestalten. Die Keramiken können farbig glasiert und nach dem Brennen im KUBO abgeholt werden (ca. 3 Wochen nach Termin).

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Offener Aktzeichnen Treff

Offene Gruppe für alle Interessierte, Einstieg jederzeit möglich!
Seit fast dreißig Jahren gibt es den Offenen Aktzeichnen Treff im KUBO: gearbeitet wird im oberen Atelier, jede/r bringt sein bevorzugtes Arbeitsmaterial mit. Staffeleien, Bretter und so manches Blatt Papier findet sich im KUBO. Gezeichnet wird nach Modell. In der Kaffeepause ist Zeit sich kennen zu lernen. Beitrag bar pro Termin.

Offene Gruppe für alle Interessierte, Einstieg jederzeit möglich!

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Portraitzeichnen

Offene Gruppe für alle Interessierte, Einstieg jederzeit möglich!
Von AnfängerInnen bis fortgeschrittene ZeichnerInnen können alle in entspannter aber anregender Atmosphäre ihren individuellen zeichnerischen Ausdruck finden. Bitte eigenes Arbeitsmaterial mitbringen, Staffeleien und Bretter sind vorhanden. Gezeichnet wird nach Modell, Korrekturen nach individuellem Bedarf. Beitrag bar pro Termin.

Offene Gruppe für alle Interessierte, Einstieg jederzeit möglich!

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Offenes Atelier

Ihr künstlerischer Weg wird im Offenen Atelier individuell begleitet: es können Fragen zu Techniken, künstlerischen Konzepten, Motivwahl usw. besprochen werden. Bringen Sie ihre Ideen und bevorzugten Arbeitsmaterialien mit! Gearbeitet wird in kleiner Gruppe (max. 10 TN).

Halbjahresworkshop, Einstieg ab August 2017 wieder möglich

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