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21. SOMMERAKADEMIE BREMEN 2018

/Die Sommerakademie für Bildende Kunst in Bremen

Die Sommerakademie Bremen ist ein temporäres Ereignis, an dem kunstinteressierte Menschen in einen umfassenden künstlerischen Prozess eintauchen: von Kunstneulingen, Autodidakten/innen, Studierenden bis zu (Semi-)Profis – von jung bis im besten Alter. Die besondere Mischung aus künstlerischer Weiterbildung, aktivem Urlaub und einer Akademie der Bildenden Kunst als Experimentierfeld und Freiraum bietet vielfältige Anknüpfungspunkte: endlich mit dem Zeichnen beginnen, die Mappe für die HfK fertigmachen, Korrektur von Profis erhalten, eine eigene Idee entwickeln, sich voll uns ganz auf die Umsetzung konzentrieren können, den Kopf auf ungewöhnliche Weise anstrengen, im Austausch sein …

Kunst / Urlaub / Austausch / Sommer / Input / Machen – die Workshops richten sich sowohl an Kunstneulinge als auch an fortgeschrittene Kunstbegeisterte, die eine intensive Arbeitsphase im Sommer suchen; im Austausch mit anderen in anregender Atmosphäre und bereichert durch abendliche Inputs. Ein interessantes Gespräch bei einer guten Tasse Kaffee darf dabei nicht fehlen..

Das Programm umfasst ein- und zweiwöchige Workshops. Es gibt Stipendienplätze für junge Menschen (begrenzte Plätze). Zum Abschluss jeder Woche gibt es eine öffentliche Präsentation in den temporären Ateliers. Die Teilnahme wird mit einem Zertifikat bestätigt. Das öffentliche Kulturabendprogramm bereichert und inspiriert mit Vorträgen, Atelier- und Galeriebesuchen, Filmen und Seminaren zur Bildenden Kunst. Im Innenhof wird LüttKöökHuus wieder eine kulinarische Oase einrichten – mit Mittagstisch und slebstgemachter Limo!

/Der Ort

In Kooperation mit dem Verein 23 veranstaltet KUBO die Sommerakademie Bremen 2018 zum vierten mal in den Gleishallen des Künstlerhauses Güterbahnhof: das großzügige Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs beherbergt eine Vielzahl an Künstler/innenateliers, Ausstellungsorten, Musik- und Theaterbühnen sowie Räumen für diverse Präsentationen im kulturellen Kontext. Eine Atmosphäre von Aktivität und Experiment liegt über dem ganz und gar nicht kommerzialisierten Kulturfreiland: es liegt so zwischen den Gleisen, dass es einen Inselcharakter entwickelt hat, der sich deutlich von geordneten Kulturverhältnissen einer typischen Kunstmeile unterscheidet.
Die Workshops sind auf den ungewöhnlichen Ort abgestimmt, die Teilnehmer/innen werden in ihrer Auseinandersetzung mit der Kunst von der inspirierenden Umgebung profitieren, auch wenn man hier nicht auf gepolsterten Stühlen sitzen kann — oder gerade deswegen. Die Sommerakademie Bremen findet unter dem einen großen Dach der Gleishallen statt, die der Öffentlichkeit z.B. durch den Kunstfrühling vertraut sind. Am alten Bahngleis, in den weißen Ausstellungskojen, vor dem alten Rolltor oder auf der großen Ladeplattform — es findet sich für jeden Workshop ein geeigneter Platz, um in Ruhe arbeiten zu können. Blickachsen und Schnittstellen der Wege verbinden die Workshops in der räumlichen Großzügigkeit der Hallen.
Das Gelände befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof, Bürgerpark und zur Innenstadt. Parkplätze gibt es vor Ort und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm: Café mit Mittagstisch, Atelierrundgänge, Seminare und Vorträge …

/Die Veranstalter

Die Sommerakademie Bremen wird seit 21 Jahren vom Kunsthaus KUBO veranstaltet: Kunsthaus KUBO, Beim Paulskloster 12, 28203 Bremen, Tel: 0421 76026, box@kubo.de

/DIE WORKSHOPS

SAMURAI – Werkstatt freie Malerei / Sabine Wewer / 23.7.-3.8.18
figurativ – Holzbildhauerei / Klaus Effern / 23.7.-3.8.18
reOBJECT – Werkstatt Installation / Martina Becker / 23.7.-3.8.18
Mit kalter Nadel gestrickt – Tiefdruck / Udo Steinmann / 23.7.-3.8.18
Nachdenklich Machen: wie wird Kunst gut? – Praxisworkshop künstlerische Strategien / Sarah Hillebrecht / 23.7.-3.8.18
Kopf und Portrait 2 – Akademisches Zeichnen nach Modell / Claus Haensel / 23.-27.7.18
Variation und Serie – Malerei / Isabel Valecka / 23.-27.7.18
Abenteuer unter dem schwarzen Tuch – Fotografie mit der Großformatkamera / Matthias Schneege / 23.-27.7.18
Publicityk: mit der Schere denken – Collage / Gertrud Schleising / 30.7.-3.8.18
Auf Augenhöhe – Portraitzeichnen nach Fotos / Mario Müller / 30.7.-3.8.18
blow up – Fotografie / Caspar Sessler / 30.7.-3.8.18
Gegenstand = undefiniert – Malerei / Andreas Becker / 30.7.-3.8.18
KRA-OH! Noise, Improvisation, Interaktion / Riccardo Castagnola / 30.7.-3.8.18

/DAS KULTURABENDBROT
Das öffentliche Kulturabendprogramm bereichert und inspiriert! Für alle, die Gedanken rund um Kunst ankurbeln, sich austauschen / mitteilen / nachfragen wollen, die Kunst und Kultur aktiv mitgestalten und auch mal entspannt auf sich wirken lassen wollen, um neue Impulse für das eigene künstlerische Tun zu bekommen. Bring your friends! Der Hut geht rum …

Vom 30.7. bis 3.8.2018 Täglich 12:45 bis 13:15 Uhr
Konzert „Täglichkeiten“ Solokonzert von Gabriele Hasler Stimme/Klangerzeugerin
Gabriele Haslers Experimente beleuchten die Möglichkeiten der Stimme bis in den letzten Winkel. Aus einzelnen Silben, Klängen, Tonfetzen wird spielerisch Musik. Dazu kommt Haslers Humor, mit dem sie ihre Forschungstätigkeit immer wieder erdet. Ihr Ausgangsmaterial findet sie im Alltäglichen.
Das tägliche Solokonzert ist ein akustisches Tauchbad auf der Sommerakademie Bremen.
Treffpunkt: 17:30 Uhr Eingang Sommerakademie Bremen (Tor 40)

Dienstag 24.7.18, 17:30 – 19:30 Uhr
Atelierbesuche Künstlerhaus Güterbahnhof
Künstler/innen aus dem Künstlerhaus Güterbahnhof laden zum Besuch ins Atelier: im Gespräch mit Kuratorin Ele Hermel geben sie Einblick in ihre künstlerische Arbeit und ihren Arbeitsort.
Treffpunkt: 17:30 Uhr Eingang Sommerakademie Bremen (Tor 40)

Mittwoch 25.07.2018, 17:30 – 19:30 Uhr
Seminar Das Wort – Der Sinn – Der Geist – Die Tat
Ein Seminar zu Wortsinn, Medien und Kommunikation: die TeilnehmerInnen lernen verschiedene Kommunikationsmittel, -konzepte und Kommunikationsorganisationen kennen. In Einzel-, Partner – und Gruppenarbeit werden medienphilosophische Zusammenhänge durchdrungen, Abhängigkeiten ausgelotet und tragfähige Hilfen zur Selbsthilfe erarbeitet. In der Ergebnissicherung entsteht ein Gruppenbild, das verschiedene mediale Charaktere und Qualitäten zum Ausdruck bringt.
Wenn wir wüssten, was wird werden wahrscheinlich würden wir weit weniger …
Wenn wir wüssten, was wird werden wahrscheinlich würden wir weniger weit…
Treffpunkt: 17:30 Uhr Eingang Sommerakademie Bremen (Tor 40)

Donnerstag 26.07.2018, 17 bis 19 Uhr
AUSSTELLUNGSBESUCH In der Weserburg mit Detlef Stein
Kunsthistoriker Detlef Stein stellt ausgewählte Werke einer aktuellen Ausstellung im Museum Weserburg vor. Stein hat Kunst- und Kulturwissenschaften und Geschichte an der Universität Bremen studiert. Er arbeitet als freier Mitarbeiter an der Weserburg sowie an der Kunsthalle Bremen.
Kosten: 8 € (Eintritt + Führung)
Treffpunkt: 17:00 Uhr im Foyer Museum Weserburg (Teerhof 20, 28199 Bremen)

Freitag 27.07.18, 15 bis 18 Uhr
Öffentliche Präsentation mit Rundgang Teil 1

Dienstag 31.07.2018, 17:30 bis 19 Uhr
VORTRAG „Bild und Wort – zu Sprache und Schrift in der Bildenden Kunst“ – Vortrag von Dr. Rainer Beßling
Kulturjournalist Dr. Rainer Beßling behandelt in seinem Vortrag ausgewählte Aspekte der Beziehung von Wort und Bild in bildkünstlerischen Medien. Beßling leitete die Kulturredaktion der Kreiszeitung Syke, ist Mitarbeiter der Zeitschriften artist und artline nord. Bis 2016 gehörte er zur Geschäftsführung des Künstlerhauses Bremen.
Treffpunkt: 17:30 Uhr Eingang Sommerakademie Bremen (Tor 40)

Mittwoch 01.08.2018, 17:30 bis 19 Uhr
SEMINAR „Luftschubsen“ – Vocale Improvisation mit Gabriele Hasler
Gesungene Gespinste, gestimmelte Hörichte, gesummte Stille: gemeinsam mit anderen Stimmen die eigene Stimme in der Gleishalle frei laufen lassen. Vokales Netzwerken, Entscheidungen treffen, Polaritäten ausloten und genießen, Impulse geben und nehmen. Tun oder nichts tun. Hören oder lauschen. Unter Anleitung von Gabriele Hasler wird die Gleishalle 90 Minuten lang zum Klingen gebracht. Gruppengröße offen, je mehr desto Klang.
www.gabrielehasler.de

Donnerstag 02.08.2018, 17:30 bis 19 Uhr
VORTRAG „Jenseits von Gut und Böse? Fragen an die Kunst“ – Input von Sarah Hillebrecht
Darf Kunst tatsächlich alles und können Kunstschaffende dieses „alles“ verantworten? Brauchen wir ein Instrument der Kunstfolgenabschätzung? Die bremer Künstlerin Sarah Hillebrecht reflektiert in einem Vortrag über die ethische Dimension von Kunst. Im Anschluss ist Zeit für ein Gespräch mit allen diskursfreudigen BesucherInnen.
Treffpunkt: 17:30 Uhr Eingang Sommerakademie Bremen (Tor 40)

Freitag 03.08.18, 15 bis 18 Uhr
Öffentliche Präsentation mit Rundgang Teil 2

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SAMURAI – Malerei

Sabine Wewer ist Meisterin des Geschichtenerzählens. Viele Bildfindungen stehen in der Tradition des Surrealismus mit bilderrätselartigen Kombinationen oder erzählen von Reisen in ferne Länder und mythischen Figuren. Der Workshop versteht sich als freies Malatelier, in dem eigene Ansätze entwickelt oder weitergeführt werden – natürlich über die Welt der Samurai hinaus. Wewer gibt auf Wunsch individuelle Korrektur. Bildbetrachtungen im Plenum und Exkurse in die Kunstgeschichte erweitern den Workshop. In praktischen Übungen wird die malerische Kombination von Abstraktem und Figurativem ausgelotet, Farbe, Licht und Schatten werden mit Techniken der Acryl- und Ölmalerei erforscht. Die genauen Beobachtungen von Gegenständen, Landschaften oder Menschen werden in experimentelle malerische Studien eingebunden, die jeweils zur eigenen Bildsprache führen, um individuelle bildnerische Ideen und Visionen umzusetzen.

Materialkosten: 65 Euro

Sabine Wewer, SAMURAI I, 2017, Abb. © Sabine Wewer

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figurativ – HOLZBILDHAUEREI

HOLZBILDHAUEREI
Klaus Efferns Holzskulpturen stehen im Spannungsverhältnis zwischen Klassik und Moderne- die Montage ist dabei sein Arbeitsprinzip. Im Workshop wird klassisch mit Beitel und Knüpfel geschnitzt: Figuren werden entweder monolithisch aus einem Stamm geschlagen oder die Skulptur wird als Montage aus Einzelteilen zusammengesetzt. Holzfundstücke oder geschnitzte Formelemente können montiert werden. Die Techniken und Methoden werden vom Künstler anschaulich vermittelt. Dabei stehen der künstlerische Prozess und das manuelle Arbeiten im Vordergrund (kein Einsatz von Kettensäge & Co). Die Farbgestaltung der Skulptur kann bereits während des Arbeitsprozesses oder als Finish nach der plastischen Gestaltung ein Thema werden. Individuelle Korrektur durch den Künstler sowie Besprechungen im Plenum eröffnen neue formale und inhaltliche Wege, um den Weg zur eigenen originären Skulptur einzuschlagen.

Materialkosten: 40 Euro

Klaus Effern, Tuba, Abb.© Alasdair Jardin

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reOBJECT – WERKSTATT INSTALLATION

Das Treibgut unserer Gesellschaft – Kleidungsreste, alte Bücher, CDs, Tetra Paks, Pet-Flaschen, Verpackungsüberbleibsel – all dies ist wunderbares Ausgangsmaterial. Sobald man erst einmal den Blick auf Übriggebliebenes und Weggeworfenes richtet, öffnet sich eine Welt fast unbegrenzter künstlerischer Möglichkeiten: Installationen aus Pappe oder Styroporresten, absurde Kostüme, ein barocker Kronleuchter aus farbigen Plastikresten, performative Happenings als Stadtspaziergang mit gefundenem Sperrmüll, Objektlandschaften aus übriggebliebener Schweißfolie aus dem Supermarkt, Figuren aus Stoffresten – um nur einige Beispiele zu nennen. Der Workshop im Werkstattformat bietet Raum für die Verwirklichung individueller Ansätze im Bereich Objekt / Installation. Beispiele aus der aktuellen Kunst, Austausch im Plenum und individuelle Besprechungen unterstützen den Prozess zum künstlerischen Werk.

Materialkosten: 35 Euro.

Leuchter, Abb. © Martina Becker

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Mit der kalten Nadel gestrickt – TIEFDRUCK

Im Workshop führt Steinmann in die Technik der Kaltnadelradierung ein: es werden verschiedene Werkzeuge (vom Dremel bis zur Roulette) und Druckträger vorgestellt und Anleitung für das Drucken mit den lichtechten, alterungsbeständigen und brillanten Wasserfarben gegeben. Lösungsmittel kommt nicht zum Einsatz – ausschließlich Wasser und Seife. Gedruckt wird auf handgeschöpften Büttenpapieren, die vom Künstler vorgestellt werden. Auf durchsichtigen Rhenalonplatten werden eigene Entwürfe als Druckgrafiken umgesetzt. Ein weiterer Teil des Workshops beschäftigt sich mit der sog. Collagrafie. Hierbei kommen verschiedene Naturmaterialien wie Federn, Blätter, Strukturstoffe und Papiere zum Einsatz, die jeden Druck zum Unikat machen. Steinmann unterstützt mit individueller Korrektur, Besprechungen im Plenum ergänzen die praktische Arbeit.

Materialkosten: 50 Euro.

Gorilla, Abb. © Udo Steinmann

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Nachdenklich Machen: wie wird Kunst gut? – PRAXISWORKSHOP KÜNSTLERISCHE STRATEGIEN

Ergebnisoffener Workshop zur Erprobung verschiedener künstlerischer Strategien von der
Zeichnung bis zur Performance auf Grundlage angeleiteter individueller Produktion und
Reflexion in der Gruppe. Gemäß ihrer Interessen können KursteilnehmerInnen in allen Techniken und Materialien arbeiten. Ein gemeinsamer (thematischer) Ausgangspunkt wird entwickelt. Künstlerin Sarah Hillebrecht leitet methodisch den Diskurs in der Gruppe, wie wir gute künstlerische Arbeit erkennen und herstellen können. Es soll ein gemeinsamer Kriterienkatalog erarbeitet werden, der für die eigene künstlerische Praxis nutzbar gemacht werden kann: braucht gute Kunst Ideen oder Handwerk? Muss sie verstören oder kritisch sein, oder ist sie gar Geschmackssache? Machen wir gemeinsam das Denken zur besten Grundlage künstlerischen Tuns!

Abb. © Sarah Hillebrecht

Materialkosten: 35€

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Akademisches Zeichnen nach Modell: Kopf & Portrait 2

Im Workshop werden geübte wir ungeübte TeilnehmerInnen mit den objektiven Sachverhalten des wichtigsten Teils der menschlichen Figur vertraut gemacht: dem Kopf. Im Zentrum steht die Anatomie des Schädels, sein konstruktiver Aufbau und die sich hieraus ergebenden Proportionsverhältnisse. Erfahrungsziel ist: SEHEN und VERSTEHEN! Wechselnde Modelle – weiblich / männlich, jünger / älter – ermöglichen, das Theoretische am Individuum zu studieren, anders ausgedrückt: von der Allgemeingültigkeit zur Annäherung an das Portrait – ein Werdegang, der prozesshaft verläuft. Haensel unterstützt jede/n TeilnehmerIn individuell und gibt auf Wunsch Korrektur. Der Workshop ist sowohl Vertiefungskurs als auch Einstieg in das Portraitzeichnen.

Material- und Modellkosten: ca. 40 Euro

Claus Haensel „Junge Frau, Lithographie“ + „Portrait im Profil“ Abb. © Claus Haensel

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Variation und Serie – MALEREI

Isabel Valecka ist Malerin, Zeichnerin und Objektkünstlerin. Den Themen Serie und Variation widmet sie sich ausgiebig in ihrem malerischen Werk. Häufig arbeitet sie mit Mischtechniken, collagiert und druckt. Der Workshop fokussiert malerische Reihen, Variationen und Wiederholungen, wobei die Bildreihe durch das gleiche Thema, Format, Farbe oder Malmittel entstehen kann. Kennzeichnend ist, dass das einzelne Werk an Individualität verliert und die Serie in den Vordergrund tritt – wodurch eine eigene ästhetische Wirkung entsteht. Zu selbstgewählten Themen werden mit Acrylfarbe, Pigmenten und in Mischtechnik Varianten entwickelt. Ausgewählte Motive werden in Serie bearbeitet. Dabei können Malerei, Zeichnung und Collage miteinander kombiniert werden. Beispiele von Künstlerinnen und Künstlern der Gegenwart und Moderne geben Anregungen zur mehrteiligen Malerei. Individuelle Korrektur und Besprechungen im Plenum begleiten den Workshop.

Materialkosten: ca. 25 Euro

o.T. Abb. © Isabel Valecka

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Abenteuer unter dem schwarzen Tuch – FOTOGRAFIE MIT DER GROßFORMATKAMERA

Im Workshop vermittelt Matthias Schneege zunächst das handwerklich-technische Know-How für das analoge Fotografieren mit Großformatkameras und stellt beispielhafte künstlerische Positionen vor, die das ästhetische Potential dieser klassischen fotografischen Praxis mit der Urform aller Fotoapparate zeigen: der analogen Großformatkamera mit Schwarzweißfilm.Im Verlauf des Workshops erstellen die TeilnehmerInnen auf dem spannenden Gelände des alten Bremer Güterbahnhofs und seiner Gleishallen eigene Fotografien, die in den Bereichen Architektur-, Portrait- und Dokumentarfotografie angesiedelt, aber auch experimenteller Natur sein können. Ein Teil des Workshops wird in der Werkstatt für Fotografie der Hochschule für Künste Bremen stattfinden.

Materialkosten: ca. 30 €

Böttcherstraße, Abb. © Matthias Schneege

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Publicityk – mit der Schere denken – COLLAGE

Die gebürtige Berlinerin Gertrud Schleising verbindet in ihrem komplexen Werk Malerei, Text, Musik und tänzerische Momente zu einer All-inclusive-Collage. Der Fokus im Workshop liegt auf der Erarbeitung pointierter Collagen, die sich der Bilderflut aus Zeitschriften und Journalen jeglicher Couleur bedienen. In der künstlerischen Arbeit werden verschiedene Gestaltungs- und Kompositionsansätze erprobt und zugleich gesellschaftliche Trends auf den Prüfstand gehoben – von kritisch bis humorvoll. Wer will kann seine Arbeit aus der Fläche in den Raum ausweiten. Fragen zu Technik, Konzept und Motivwahl werden in Einzelgesprächen und im Plenum besprochen.

Materialkosten: ca. 15 Euro

Gertrud Schleising,PublicPrayer 36x43cm , Collage Abb. © Gertrud Schleising

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Auf Augenhöhe – PORTRAITZEICHNEN NACH FOTOS

Der Workshop rückt unsere Wahrnehmung in den Fokus: „Zeichne bzw. male, was du siehst“ ist ein einfacher Tipp, aber ein wirkungsvolles Prinzip, um ausdrucksstarke Portraits nach fotografischer Vorlage umzusetzen. Müller vermittelt elementare Grundlagen der Malerei und Zeichenkunst sowie den gelungenen fließenden Übergang von Bleistiftzeichnung in Pastell und Aquarell. Übungen zu Wahrnehmung und Material erleichtern den Einstieg. Alle Techniken und Vorbereitungen für die Entstehung lebendiger Portraits werden mit anschaulichen Tipps Schritt für Schritt erläutert. In der entschleunigenden Arbeitsweise stellt sich fast unmerklich eine Sicherheit für Material, Proportion und die Darstellung feiner ausdifferenzierter Tonwertverläufe ein. Die Erfahrungen aus den ersten Tagen können in weitere Mal- und Zeichentechniken einfließen, um Portraits oder Detailaufnahmen in Pastell, Aquarell und Öl zu realisieren. Inkarnat, also das Anmischen von Hauttönen sowie die farbliche Nuancierungen von Licht und Schatten im Portrait erweitern das Experimentierfeld. Ein Exkurs in die digitale Fotografie und Bildbearbeitung geben einen hilfreichen Einblick in die Erstellung fotografischer Portraitaufnahmen (fotografisches Fachwissen oder Computerkenntnisse sind nicht erforderlich).

Materialkosten: ca. 25€

Auf Augenhöhe Abb. © Mario Müller

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blow up – FOTOGRAFIE

Michelangelo Antonionis preisgekrönter Film-Klassiker “blow up” dient als Grundlage für die Beschäftigung mit fundamentalen Elementen des Mediums Fotografie. Der Film thematisiert auf kurzweilige und unterhaltsame Weise den fotografischen Prozess, seine Wahrnehmung, seine Zuschreibungen, Interpretation und Wirkmacht. Ausgehend von einzelnen Filmsequenzen wollen wir den entsprechenden medienspezifischen Fragestellungen nachgehen, sie auf ihre heutige Relevanz hin überprüfen und als Denkanstoß für neue Bildideen nutzen. Idealerweise leichtfüßig und spontan, dabei auch gerne medial flexibel, das heißt auch Zeichnung, Sprache, Film usw. können das fotografische Medium begleiten. Neben der vom Künstler betreuten Einzelarbeit ist die gemeinsame Besprechung der Bildfindungen im Plenum elementarer Bestandteil des Workshops – in einem Wechsel mit freier Arbeitszeit.

Materialkosten: ca. 35 €

Abb. © Caspar Sessler

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Gegenstand = undefiniert – MALEREI

Was es nicht alles gibt!? Ausgangspunkt dieses Workshops ist die gegenständliche Malerei. Hier geht es aber nicht darum, irgendetwas abzubilden was schon gibt. Es geht darum Formen / Gegenstände weiter zu entwickeln oder neu zu erfinden. Verschiedene Techniken und Methoden zur Formfindung werden vorgestellt, um die Bilder in Öl / Acryl auf die Leinwand zu bringen. Zuerst werden verschiedene Vorlagen zusammengetragen und Ideen im Plenum diskutiert. Ob Konkrete Kunst, Science-Fiction oder Steampunk – all das kann zur Inspiration beitragen. Dann geht es an die Entwicklung der Konzepte für die malerische Umsetzung. Tipps und individuelle Korrekturen des Künstlers in Einzel- und Gruppengesprächen führen zur Weiterentwicklung der eigenen malerischen Fähigkeiten.

Materialkosten: ca. 40 €

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kra-OH! – NOISE IMPROVISATION INTERAKTION

Der Workshop fokussiert die experimentelle Arbeit an der Schnittstelle von Bildender Kunst, Musik / Noise und Perfomrance: am Anfang steht der Bau einzigartiger Instrumente, die die Unterscheidung von Klang und Geräusch aufheben. Sowohl alltägliche Elektrogeräte / Werkzeuge / Materialien als auch bekannte Musikinstrumente (inklusive die eigene Stimme) werden in neuer Art und Weise „gespielt“ und als Klanginstrumente entdeckt. Elektrische Tinte trifft auf Handy, Töpfe, Klebeband. Die gemeinsame Improvisation unter der Leitung eines unkonventionellen Dirigenten führt zur Klangkunst-Performance: ein Zusammenspiel ohne Grenzen der klanglichen Kreativität, um in der Interaktion mit anderen das eigene Krachpotential zu entdecken. Keine technischen, musikalischen oder performativen Vorkenntnisse erforderlich.

Riccardo Castagnola, Abb. © Lukas Narbut

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Workshop Malerei

Im fortlaufenden Workshop steht die Malerei im Zentrum des Tuns und Betrachtens: Grundlagen wie Leinwände bauen, Farben anmischen und Maltechniken erproben sind ebenso Teil des Kurses wie Motivwahl, Konzeptentwicklungen oder Gruppen- und Einzelbesprechungen der Werke. Thematisch geht es von Portrait über abstrakte Malerei bis zu eigenen Wünschen und Vorstellungen. AnfängerInnen wie fortgeschrittene Kunstbegeisterte werden individuell begleitet, um in konzentrierter und persönlicher Atmosphäre den eigenen Weg mit der Malerei zu finden. Bitte eigenes Arbeitsmaterial mitbringen – Staffeleien und Zeichenbretter sind vorhanden. Gearbeitet wird in kleiner Gruppe (max. 10 TN).

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Offener Aktzeichnen Treff

Offene Gruppe für alle Interessierte, Einstieg jederzeit möglich!
Seit fast dreißig Jahren gibt es den Offenen Aktzeichnen Treff im KUBO: gearbeitet wird im oberen Atelier, jede/r bringt sein bevorzugtes Arbeitsmaterial mit. Staffeleien, Bretter und so manches Blatt Papier findet sich im KUBO. Gezeichnet wird nach Modell. In der Kaffeepause ist Zeit sich kennen zu lernen. Beitrag bar pro Termin.

Offene Gruppe für alle Interessierte, Einstieg jederzeit möglich!

ANMELDUNG ONLINE NICHT MÖGLICH – BITTE PER MAIL ODER TELEFON: box@kubo.de / 0421-76026

Abb.© Rolf Wienbeck

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Portraitzeichnen

Offene Gruppe für alle Interessierte, Einstieg jederzeit möglich!
Von AnfängerInnen bis fortgeschrittene ZeichnerInnen können alle in entspannter aber anregender Atmosphäre ihren individuellen zeichnerischen Ausdruck finden. Bitte eigenes Arbeitsmaterial mitbringen, Staffeleien und Bretter sind vorhanden. Gezeichnet wird nach Modell, Korrekturen nach individuellem Bedarf. Beitrag bar pro Termin.

Offene Gruppe für alle Interessierte, Einstieg jederzeit möglich!

ANMELDUNG ONLINE NICHT MÖGLICH – BITTE PER MAIL ODER TELEFON: box@kubo.de / 0421-76026

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Offenes Atelier

Ihr künstlerischer Weg wird im Offenen Atelier individuell begleitet: es können Fragen zu Techniken, künstlerischen Konzepten, Motivwahl usw. besprochen werden. Bringen Sie ihre Ideen und bevorzugten Arbeitsmaterialien mit! Gearbeitet wird in kleiner Gruppe (max. 10 TN).

Halbjahresworkshop, Einstieg ab August 2018 wieder möglich

ANMELDUNG ONLINE NICHT MÖGLICH – BITTE PER MAIL ODER TELEFON: box@kubo.de / 0421-76026

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